SGR-Bad-Wildbad

Leichtathletik

 
Zu Beginn der Entwicklung des Rollstuhlsports wurden die technischen Disziplinen der Leichtathletik,wie Kugelstoßen, Speerwerfen und Diskuswerfen in verschiedenen Funktionsklassen für Querschnittsgelähmte Sportler übernommen. 
 
Diese Disziplinen beinhalten im Training vielfältige Übungsformen zur Erzielung von körperlichen Grundfähigkeiten,die besonders gut auf die Bedürfnisse im Alltag vorbereiten. 
Durch die spätere Verwendung von speziell angepassten Wurfstühlen 
wird die individuelle Bewegungsfreiheit unter Ausnutzung aller, dem Athleten zur Verfügung stehenden Fähigkeiten gefördert. Dennoch stehen heute die Fahrdisziplinen im Vordergrund des Interesses.
 
Der Bewegung in freier Natur gemeinsam mit Freunden oder der Familie wird das Schnellfahren am ehesten gerecht. 
Das erste internationale Sportfest für Rollstuhlfahrer in Deutschland wurde in Stuttgart veranstaltet. Mit den darauffolgenden Sportfesten der Berufsgenossenschaftlichen Kliniken wurden weitere internationale Kontakte geknüpft.
 
Vergleichswettkämpfe wurden ausgetragen und die Weltspiele in Stoke Mendeville/England waren jedes Jahr der Höhepunkt der sportlichen Aktivitäten, mit Ausnahme der olympischen Jahre, in denen die Paralympics ausgetragen wurden. Vor allem in den technischen Disziplinen konnten sich Wildbader Sportler bei allen Sportfesten, ob national oder international sehr erfolgreich in Szene setzen.
 
Dem Leistungssport mag man kritisch gegenüberstehen. Für das Selbstverständnis des Rollstuhlfahrers und seine Anerkennung in der Gesellschaft haben gerade die messbaren Spitzenleistungen selbstbewusster Athleten im Rollstuhl positives bewirkt.
 
 


Fechten

Weit vor der eigentlichen Gründung der SGR Bad Wildbad, im Jahre 1962, etablierte sich innerhalb des Berufsförderungswerkes unter anderen Sportgruppen, eine Fechtgruppe. Die Gruppe bestehend aus etwa 10 Fechtfreunden waren die ersten Rollstuhlfechter in der Bundesrepublik. 
 
Um überhaupt Vergleichskämpfe oder ein Turnier bestreiten zu können 
mußte man ins benachbarte Ausland fahren. Nach anfänglichen Lehrstunden 
entwickelte sich das Rollstuhlfechten zu einer der erfolgreichsten Sportarten Deutschlandsregelmäßig vordere Plazierungen bei nationalen und Internationalen Turnieren, Gold, Silber und Bronzemedaillien bei Para-Olympiaden und Weltmeisterschaften.
 
 - Faszination Rollstuhlfechten -
 
Rollstuhlfechten erfordert ein Höchstmaß an Disziplin, Präzision, Geschicklichkeit und Reaktionsvermögen.
 
Fechten ist ein Kampfsport - eine Integrative Sportart die direkte Auseinandersetzung mit einem Gegner erfolgt unter Zuhilfenahme einer Sportwaffe.
 
Die vollendete Ausführung ist das Beherrschen von Zeit und Raum - Fechten als Kunst der kurzen Wege .
 
 


Wintersport

Anfang der 80er Jahre gelang einigen engagierten Rollstuhlfahrern die Entwicklung des Monoskis und des Langlaufschlittens.
 
Beim Monoski wird durch Einsatz der Arme und entsprechende Gewichtsverlagerung eine hervorragende Wendigkeit erreicht.
Der Langlaufschlittensport ist eine typische Kraft- Ausdauer-Sportart. Mit Hilfe der Arm-, Schulter- und der noch Einsatzfähigen Bauch- und Rückenmuskulatur wird der Langlaufschlitten vortwärtsgetrieben.
 
Der 1983 gegründete Fachbereich Wintersport im Deutschen Rollstuhl Sportverband (DRS) bemühte sich, die Verbreitung der Sportarten für den Freizeit- und Wettkampfbereich durch Ausrichten von Lehrgängen für alle Interessierten voranzubringen.
 
Der noch junge Wintersport für Rollstuhlfahrer wird diesen faszinierenden Lebensbereich mit Sicherheit durch weitere Verbesserungen an den bereits vorhandenen Geräten steigern.
 
 


GESCHICHTE

Infobox

Sport- und Kulturgemeinschaft für Rollstuhlfahrer e.V.
am BFW Bad Wildbad
Paulinenstr. 132
75323 Bad Wildbad
 
Telefon: 07081 175-0
 
Unsere Geschäftsstelle ist zu erreichen unter:
 
Wolfgang Möllmann
Dreisamstr. 22
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